Thomas Sperlich

Das Mandat

Aufbauer auf Zeit.

Kein Berater, kein klassischer Interim Manager. Ich übernehme operative Verantwortung, gehe in den Markt, baue das Team auf und übergebe ein tragendes Geschäftsfeld. Die Arbeit endet nicht mit einem Strategiepapier.

Der Unterschied

Was unterscheidet einen Aufbauer auf Zeit von Berater und Interim Manager?

Unternehmensberater

  • Analyse & Empfehlung
  • Strategiepapier
  • Kein operativer Einsatz
  • Projekt endet vor der Umsetzung

Aufbauer auf Zeit

  • Operative Verantwortung
  • Geht in den Markt
  • Baut Team auf
  • Übergibt validiertes Feld

Klassischer Interim Manager

  • Überbrückt Vakanzen
  • Hält Bestehendes am Laufen
  • Keine neue Markterschließung
  • Setzt vorhandene Strukturen voraus

Angebotsstruktur

Drei Phasen. Ein Geschäftsfeld, das trägt.

Jedes Mandat ist anders. Die folgende Struktur zeigt einen typischen Ablauf, der individuell an Ihre Situation angepasst wird. Jede Phase ist auch eigenständig buchbar. Sie entscheiden nach jeder Phase, ob die nächste folgt.

Phase 1

Verstehen

6–8 Wochen · 2–3 Tage/Woche

Wie genau muss das Angebot an Ihre Kunden gestaltet sein? Was unterscheidet es vom Wettbewerb?

Gemeinsam mit Ihrem Team geht es in den Markt. Wir sprechen mit potenziellen Kunden, schauen uns den Wettbewerb an, machen Feldarbeit, um Muster zu finden. Das Ziel: alle sehen das Gleiche, alle verstehen das Gleiche. Am Ende steht Klarheit über die Zielgruppe und eine validierte Value Proposition, die das Team selbst erarbeitet hat.

Ergebnis

Validierte Value Proposition und Zielgruppen-Klarheit

Phase 2

Entwickeln

ca. 3 Monate · 2 Tage/Woche

Welches Produkt, welche Botschaft, welcher Vertriebsweg? Was muss intern aufgebaut werden, was extern?

Auf Basis der validierten Value Proposition bauen wir die Go-to-Market-Struktur auf: Konzept und Preismodell entwickeln, Pilotansätze testen, Partnergespräche führen. Ihr Team arbeitet mit, übernimmt Verantwortung und wächst mit der Aufgabe.

Ergebnis

Überprüftes Konzept mit Go-to-Market-Struktur

Phase 3

Begleiten

3–12 Monate · projektabhängig

Hält der Kurs? Kann das Team die Aufgabe eigenständig übernehmen?

Der Übergang in den Regelbetrieb braucht Begleitung. Von Sparring alle zwei Wochen bis Coaching on the Job, je nach Reifegrad des Teams und Komplexität des Geschäftsfelds.

Ergebnis

Eigenständig arbeitendes Team

Die Alternative

Warum Interim statt Neueinstellung?

Neueinstellung

  • ×100.000–130.000 € im ersten Jahr
  • ×6–12 Monate bis erste Wirkung
  • ×Fehlbesetzungsrisiko
  • ×Langfristige Bindung
  • ×Keine definierten Ergebnisse

Interim-Mandat

  • Rund 30% geringere Gesamtkosten
  • Sofort einsatzbereit
  • Endet sauber mit Übergabe an Ihr Team
  • Keine langfristige Bindung
  • Klare Ergebnisse nach jeder Phase

Häufige Fragen

Einen Berater heuert man an, wenn man die Richtung sucht. Er analysiert das Unternehmen und das Umfeld, kennt Trends, wägt Chancen und Risiken ab, gibt Empfehlungen. Das ist wertvolle Arbeit. Sie endet aber meist mit einem Strategiepapier, bevor die Umsetzung beginnt.

Der Aufbauer auf Zeit legt dann erst los. Er nimmt die große Vision eine Ebene tiefer, entwickelt ein konkretes Konzept, erforscht es gemeinsam mit dem Team beim Kunden und bringt die ersten Steine ins Rollen. Die Arbeit endet nicht mit einer Empfehlung, sondern mit einem validierten Geschäftsfeld und einem Team, das eigenständig weiterarbeitet.

Für Industrieunternehmen mit 200–1.000 Mitarbeitern, die ein neues Wachstumsfeld identifiziert haben, aber intern keine Person haben, die es von null aufbaut. Typische Situationen: neue Zielgruppe erschließen, neuen Markt betreten, neue Produktkategorie einführen.

In der Praxis wird gerne folgende Faustregel herangezogen: Der Tagessatz eines Interim Managers liegt bei etwa einem Prozent des Jahresgehalts einer vergleichbaren Festanstellung. Auf den ersten Blick wirkt das viel. Bei genauerer Betrachtung liegt ein typisches Vollmandat (Phasen 1–3, 8–12 Monate) jedoch rund 30 Prozent unter den Kosten einer Neueinstellung. Und das ohne Fehlbesetzungsrisiko, ohne langfristige Bindung und mit klar definierten Ergebnissen nach jeder Phase.

Primär vor Ort beim Auftraggeber, ergänzt durch Remote-Arbeit je nach Projektphase oder wie es die Aufgabe erfordert. Schwerpunkt Süddeutschland und DACH-Region.

Das Grundprinzip der temporären, operativen Mitarbeit ist identisch. Klassische Interim Manager überbrücken Vakanzen in bestehenden Funktionen, wie z.B. CFO, Leitung Produktmanagement, Werkleitung, Vertriebsleitung. Der Aufbauer auf Zeit schafft etwas, das noch nicht existiert. Das erfordert andere Kompetenzen und eine andere Arbeitsweise.

Interim-Mandate werden üblicherweise auf Basis eines Dienstvertrags abgeschlossen. Der Vertrag definiert Leistungsrahmen, Tagessatz, Laufzeit und Kündigungsmodalitäten. Das Risiko der Scheinselbständigkeit wird durch die Natur des Geschäftsmodells strukturell vermieden: Jedes Mandat hat einen klar definierten Ergebnisrahmen und einen zeitlich begrenzten Umfang. Es besteht keine Weisungsgebundenheit im arbeitsrechtlichen Sinne, keine Eingliederung in die betriebliche Organisation des Auftraggebers und keine wirtschaftliche Abhängigkeit von einem einzelnen Kunden.

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